Peter Probst: Blinde Flecken
Eine Amokfahrt und Hinweise auf ein geplantes Attentat. Die Spuren führen Privatermittler Schwarz ins rechtsradikale Milieu – viel Zeit hat er nicht mehr!
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INTERVIEW zu „Blinde Flecken“ mit Peter Probst

Sie haben bisher fast ausschließlich fürs Fernsehen gearbeitet, für den Tatort oder den Polizeiruf 110 etwa – wie kamen Sie dazu, einen Kriminalroman zu schreiben?

Ich bin gelernter Drehbuchautor, das stimmt. Deshalb habe ich, als der dtv-Verleger Wolf-gang Balk mich eingeladen hat, für ihn einen Krimi zu schreiben, erst auch gezögert.

Ist der Unterschied zwischen einem Drehbuch und einem Buchkrimi denn so groß?

Inhaltlich sicher nicht. Die meisten Tatorte erzählen spannende Geschichten, die etwas mit unserer sozialen Wirklichkeit zu tun haben. Aber Drehbücher arbeiten natürlich vor allem mit dem Dialog, während die genaue Beschreibung der Atmosphäre oder gar die Innenwelt einer Figur meistens keine große Rolle spielen. Gerade das und die Chance, meinen eigenen Ermitt-ler zu erfinden, waren für mich bei den „Blinden Flecken“ ein großer Reiz.

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